Ostheimer Zeitung
Amtliches Veröffentlichungsorgan der Stadt
Ostheim v. d. Rhön und staatlicher Behörden
Wappen der Stadt Ostheim vor der Rhön
Die Rhön Nachrichten- und Heimatzeitung
im Biosphärenreservat Rhön
Impressum Montag, 23. März 2026 120. Jahrgang

 
2026
Netzwerke als Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft
Das sind die Veranstaltungen für 2026
Jahresmitgliederversammlung des LLZ Rhön-Grabfeld
Bewegter Seniorennachmittag mit vielen Gästen
Pflanzlicher Bio-Genuss in der Küche
Kultur ein ganzes Jahr erleben
Weltgebetstag in Ostheim
Vortrag „Chancen auf dem Biomarkt“ und Neuwahl der ARGE Bio-Bauern
Start der Reihe Heimatabende in Bad Kissingen
Hauptsache Bömisch!
„Die 13 Monate“ – Chanson-Abend im Ostheimer Rathaussaal
Bunte Frühlingsblumen für die zahlreichen Besucher
Neuer Wirtschaftsnewsletter der Wirtschaftsförderung Rhön-Grabfeld startet
Diesjähriges Max-Fest begeistert mit Aktionstag und verkaufsoffenem Sonntag
Wir leben in einer der sichersten Regionen Europas!
In den „Summenden Dörfern“ beginnt die Forschung
„Kneipenquiz“ des SPD Ortsvereines
Osterausstellung „Bunt und schön“ in Ostheim
Spannendes Duell: TSV Ostheim unterliegt Waigolshausen mit 1:3
Bad Neustadt erhält Qualitätssiegel zum dritten Mal
Neuwahlen, starke Nachwuchsarbeit und klare Worte zur Fahrzeugbeschaffung
Das Team der Schwimmhelferinnen und –helfer im Landkreis Rhön-Grabfeld wächst weiter
Zukunftsraum Handwerk in Rhön und Grabfeld
Ab in den Autofrühling
Existenzgründungen gezielt stärken: Beratertage und Angebote für Gründerinnen und Gründer in der Region
Betreiber gesucht für den Kiosk am Basaltsee!
Generalversammlung der Stadtkapelle Ostheim
Erholen und Genießen im Bäderland Bayerische Rhön
„Uhstemer Fosenöchter“: Abwechslungsreicher Gaudiwurm schlängelt sich durch Ostheim
Wahl der 68. fränkischen Weinkönigin im Regentenbau Bad Kissingen
„Steuerungsgruppe Bildung“ im Landkreis Rhön-Grabfeld nimmt die Arbeit auf
Kulturpartner 2026/2027 im Landkreis Rhön-Grabfeld gesucht
Schutz der Nacht als Ziel
Celtic Rhythms direct from Ireland Pulse of Energy – Tour 2026
Große Freude bei der Kinderfeuerwehr Ostheim: Neues Kinderfeuerwehrauto dank starker Unterstützung
Adventsrätsel der Büchereifreunde: Preisübergabe in der Stadtbücherei Ostheim
Nachholtermin: Spannende Kontraste Duo:ars² mit Klavier und Violine im Kloster Wechterswinkel
Auslosung erfolgt: Diese Mannschaften sind dabei beim 18. Grundschul-Fußballturnier 2016 in Fladungen
Orgelbaumuseum Ostheim: Konzert mit vier Museumsorgeln begeistert Publikum
25 Jahre Herzblut fürs Gruppenhaus Oberwaldbehrungen
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1957
                                        

Netzwerke als Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft


Dr. Jörg Geier (Kreisentwicklung Landkreis Rhön-Grabfeld) und Manuela Michel (Wirtschaftsförderung Landkreis Rhön-Grabfeld) beim Unternehmensbesuch bei Ingersoll Rand in Bad Neustadt vor Abbildungen von in Deutschland gefertigten Industrieprodukten des Unternehmens.
 
Unternehmensbesuch bei Ingersoll Rand
    Rhön-Grabfeld. Wie können Unternehmen in einer zunehmend unsicheren und dynamischen Wirtschaftslage wettbewerbsfähig bleiben? Ein Unternehmensbesuch bei Ingersoll Rand in Bad Neustadt zeigt, warum strategische Netzwerke, regionale Kooperationen und der enge Dialog zwischen Wirtschaft und Standortakteuren heute wichtiger sind denn je.
    Die wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen für Industrieunternehmen verändern sich derzeit mit hoher Dynamik. Globale Lieferketten, steigender Innovationsdruck, Fachkräfteengpässe und die fortschreitende Digitalisierung erhöhen die Komplexität für Unternehmen spürbar. Vor diesem Hintergrund gewinnen belastbare Netzwerke und regionale Kooperationen zunehmend an strategischer Bedeutung. Genau hier setzte ein Unternehmensbesuch der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld bei Ingersoll Rand in Bad Neustadt an.
    Dr. Jörg Geier, Leiter der Kreisentwicklung des Landkreises Rhön-Grabfeld, und Manuela Michel aus der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld informierten sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen am Standort Bad Neustadt und tauschten sich mit Jürgen Schneyer (Werkleiter), Markus Kopf (Produktmanager) sowie Christopher Jörg (Fertigungsleiter) über Herausforderungen, Zukunftsthemen und mögliche Kooperationsansätze aus.
    Ingersoll Rand ist ein international tätiger Industriekonzern, der unter anderem auf Druckluft-, Pumpen- und Flow-Technologien spezialisiert ist und Lösungen für vielfältige industrielle Anwendungen entwickelt. Der Standort Bad Neustadt ist ein wichtiger Bestandteil des globalen Produktionsverbunds und zugleich ein bedeutender industrieller Arbeitgeber in der Region Rhön-Grabfeld. Im Gespräch wurde deutlich, dass sich industrielle Wertschöpfungsketten zunehmend vernetzt und technologiegetrieben entwickeln. Für Unternehmen bedeutet dies, Innovationszyklen zu verkürzen, Wissen schneller zu teilen und strategische Partnerschaften gezielt auszubauen.
    Jürgen Schneyer betonte: „Die Herausforderungen für Industrieunternehmen nehmen spürbar zu. Umso wichtiger ist es, frühzeitig den Austausch mit regionalen Partnern zu suchen und gemeinsam neue Lösungsansätze zu entwickeln. Netzwerke helfen uns dabei, schneller zu lernen und Innovationspotenziale besser zu nutzen.“
    Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld versteht sich in diesem Kontext als aktiver Partner der regionalen Unternehmen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu stärken, Unternehmen in Transformationsprozessen zu begleiten und durch geeignete Formate den Wissenstransfer innerhalb der Region zu fördern. Der regelmäßige direkte Austausch mit den Betrieben vor Ort ist dabei ein zentraler Baustein der Arbeit.
    Manuela Michel erklärte: „Gerade in wirtschaftlich dynamischen Zeiten ist der enge Dialog mit unseren Unternehmen entscheidend. Unser Anspruch ist es, Impulse zu setzen, Kooperationen zu erleichtern und den Wissenstransfer in der Region aktiv zu stärken.“
    Neben klassischen Beratungs- und Serviceangeboten setzt der Landkreis verstärkt auf Netzwerkformate, Austauschplattformen und themenspezifische Veranstaltungsreihen, um Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere regionale Akteure miteinander zu verbinden. Im Rahmen des Besuchs wurden zudem konkrete Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Zusammenarbeit identifiziert, unter anderem im Bereich Gründungsunterstützung sowie bei der weiteren Einbindung industrieller Perspektiven in regionale Netzwerkformate.
    Einigkeit bestand bei allen Gesprächspartnern darüber, dass die Zukunftsfähigkeit industriell geprägter Regionen auch davon abhängt, wie gut es gelingt, Wissen zu vernetzen, Innovationen zu beschleunigen und Kooperationen strategisch zu nutzen.
    Der Landkreis Rhön-Grabfeld wird den Dialog mit Ingersoll Rand und weiteren Unternehmen der Region daher konsequent fortführen und seine Aktivitäten zur Stärkung regionaler Netzwerke weiter ausbauen.
    Wirtschaftsförderung: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld engagiert sich aktiv für die Stärkung und Entwicklung der regionalen Wirtschaft. Ihr Ziel ist es, ein dynamisches und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern, das Arbeitsplätze schafft und die Lebensqualität in der Region erhöht.
    Ihre Ansprechpartner sind:
    Dr. Jörg Geier, Tel. 09771 94-243, Mail: joerg.geier@rhoen-grabfeld.de
    Manuela Michel, Tel. 09771 94-247, Mail: manuela.michel@rhoen-grabfeld.de